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Die Klassenkasse bei Revolut: so richtest du es ein
Viele Kassenwarte haben die Klassenkasse in einem Revolut-Pocket. So verbindest du es: Zahlungen landen beim richtigen Kind, deine Ausgaben bleiben draußen.
Viele Klassen haben kein eigenes Bankkonto. Der Kassenwart legt in seinem Revolut ein Pocket an und bittet die Eltern, dorthin zu zahlen. Das geht schnell und kostet nichts. Aber im Juni weiß man kaum noch, was der Klasse gehört und was dir. So richtest du es ein, dass du am Ende nichts auseinandersortieren musst.
Zuerst ein eigenes Pocket für die Klasse
Der wichtigste Schritt kommt noch vor ClassFund.Club. Leg in der Revolut-App ein neues Pocket an und gib ihm einen klaren Namen, zum Beispiel „Klassenkasse 3b“. Dorthin kommt nur das Geld der Klasse, und du bezahlst davon nur, was die Klasse kostet.
Der Grund: Wenn du eine Bank verbindest, werden alle Umsätze der Konten gelesen, die du auswählst, nicht nur die für die Klasse. Verbindest du dein Hauptkonto, kommen auch deine Einkäufe mit. Du kannst diese Einträge mit einem Klick ausblenden, und nur du siehst sie – Eltern und Lehrkräfte nie. Sauberer ist es aber, wenn sie gar nicht erst ankommen.
Revolut verbinden
- Öffne in ClassFund.Club die Seite Bank und wähle, dass du eine Bank verbinden willst.
- Wähl das Land, in dem dein Revolut-Konto eröffnet wurde – dort ist Revolut aufgeführt, und das ist nicht immer dein eigenes Land. Wenn du unsicher bist: Es steht in den Kontodetails in der Revolut-App.
- Beim Einrichten der Verbindung wählst du aus, welche Konten und Pockets in ClassFund.Club auftauchen. Nimm das Klassen-Pocket, das du vorher angelegt hast.
- Mit einem Pocket kann nur eine Karte verknüpft sein. Wenn du also mit einer eigenen Karte zahlst oder einen Teil des Geldes getrennt verfolgen willst, leg ruhig mehrere Pockets an.
- Sobald du zustimmst, tauchen die Umsätze in ClassFund.Club auf.
Jedem Pocket eine Rolle geben
- Klassenkonto: Hierhin zahlen die Eltern ein, und von hier gibst du aus. Was reinkommt, ist eine Einzahlung, was rausgeht, eine Ausgabe.
- Quelle für Ausgaben: Das wählst du, wenn du für die Klasse aus einem anderen Pocket oder mit einer anderen Karte bezahlst. Davon werden nur die Ausgaben gelesen.
- Gehört nicht zur Klasse: alles andere. Es bleibt draußen und zählt nirgends mit.
Revolut nennt jedes Pocket einfach „Revolut“. Gib deinem deshalb auf der Seite Bank einen eigenen Namen. Unter diesem Namen taucht es dann überall auf.
Geld zwischen Pockets verschieben
Vielleicht legst du einen Teil des Geldes in ein zweites Pocket, etwa für die Abschlussfeier. Das ist weder eine Einzahlung noch eine Ausgabe. ClassFund.Club behandelt es als Überweisung zwischen den Klassenkonten, wenn es die andere Seite als Konto der Klasse erkennt. Wenn nicht, kannst du den Eintrag selbst so markieren.
Wie die Eltern bezahlen
Hat das Pocket eine eigene Kontonummer, überweisen die Eltern einfach dorthin, mit dem Verwendungszweck. Revolut-Pockets haben aber oft keine, und dann zeigt ClassFund.Club den Eltern auch keine an. Auf dem Reiter „So wird bezahlt“ kannst du zwei andere Wege anbieten:
- Einen Zahlungslink. Jedes Revolut-Pocket hat einen eigenen revolut.me-Link, und was darüber gezahlt wird, landet direkt in diesem Pocket. Kopier in der Revolut-App den Link des Klassen-Pockets, nicht deinen persönlichen – der zahlt auf dein Hauptkonto ein, und das liest die Kasse nicht. Eltern mit Revolut können dann zahlen, ohne eine Überweisung abzutippen.
- Einen QR-Code. Wenn dir die Revolut-App einen Code zum Empfangen von Geld gibt, lade ihn hoch. Scann ihn selbst, bevor die Eltern es tun.
Der erste Monat: die Namen beibringen
In den ersten Wochen musst du manche Überweisungen vielleicht von Hand einem Kind zuweisen, zum Beispiel wenn Oma oder Opa zahlen. ClassFund.Club merkt sich das als Regel und erkennt diesen Absender ab dem nächsten Monat von selbst.
Wie oft die Zahlen aktualisiert werden
ClassFund.Club liest die Bank einmal am Tag, morgens. Banken begrenzen nämlich, wie oft man ohne dich darauf zugreifen darf. Brauchst du es schneller, holst du die neuen Umsätze auf der Seite Bank von Hand.
Revolut gibt die Zustimmung für ein paar Monate. Wie lange genau, steht auf der Seite Bank. Wenn sie abläuft, verbindest du einfach neu – alles, was schon gelesen wurde, bleibt in der Kasse.
Welchen Tarif brauchst du?
Eine Bank verbinden kannst du mit Basis und Premium. Basis liest ein Konto, und das reicht für ein einzelnes Klassen-Pocket. Jedes Pocket, dem du eine Rolle gibst, zählt als Konto. Ein Pocket für Einzahlungen und ein zweites für Kartenzahlungen brauchen also schon Premium, das bis zu fünf Konten liest. Im Tarif Kostenlos lädst du den Kontoauszug selbst hoch, als CSV-Datei.
Kurz zusammengefasst
- Ein eigenes Pocket nur für die Klasse.
- Revolut verbinden und diesem Pocket die Rolle „Klassenkonto“ geben.
- Deine eigenen Pockets auf „Gehört nicht zur Klasse“ lassen.
- Dem Pocket einen Namen geben, damit du es wiedererkennst.
- Den Eltern den revolut.me-Link des Klassen-Pockets geben, nicht deinen persönlichen.
- Im ersten Monat unbekannte Absender von Hand zuweisen – danach geht es von selbst.